Häufig gestellte Fragen über Islam
Frage : Sklaverei ist Menschenrechtwidrig! Wieso Spricht Qur-ân an manschen Stellen von Sklaven ?
ANTWORT: Der Qur-ân gibt niemandem das Recht, Sklaven zu halten. Es kann ausdrücklich behauptet und erklärt werden, dass der Islam gegen die Sklaverei jeder Form ist und sie unter keinen Umständen duldet. Die in höchster Blüte stehende Sklaverei wurde vom Islam ausgerottet im Zeichen der Menschenrechte, die nicht erst im 20. Jahrhundert aufgestellt wurden, sondern im 7. Jahrhundert. Es bedarf einer gewissen Anstrengung, sich in die Zeit vor 1300 Jahren zu versetzen und den wahren Wert der islamischen Lehren zu erkennen. Viel leichter scheint es dem modernen Laien, einen Blick nach Arabien zu werfen und daraus Schlüsse über die «Lehre des Islams» zu ziehen.
Wenn an manchen Stellen des Qur-âns die Rede von Sklaven ist, so nur deshalb, weil die Sklaverei zur Zeit des Islams eben existierte. Der Islam strebte die allmähliche Abschaffung der Sklaverei an und legte den Muslims ans Herz, die Sklaven auf freien FUSS zu setzen. Aus wirtschaftlichen Gründen war es nicht jedem möglich, seine Sklaven von heute auf morgen freizulassen.
Der Prophet selbst gab das Beispiel, indem er
alle Sklaven, die er bei seiner Heirat von seiner Frau Khadidscha als Geschenk
erhielt, mit der Bemerkung freiließ, es gezieme sich für einen Menschen nicht,
seine Mitmenschen als Sklaven zu halten. Viele Muslime folgten dem Beispiel des
Propheten, und es gab solche, die Sklaven von ihren nichtmuslimischen Meistern
kauften, um sie auf freien FUSS zu setzen. Im Zuge der Abschaffung der Sklaverei
verfügte der
Qur-ân die Freilassung der Sklaven als Busse für verschiedene
Vergehen. Die Folge dieser Maßnahmen war, dass es dem Islam gelang, die
Sklaverei in der arabischen Gesellschaft abzuschaffen. Noch während der
Lebzeiten des Propheten wurde ein ehemaliger Sklave zum Kommandanten des
muslimischen Heeres erkoren. Der Islam und die Sklaverei Hessen sich miteinander
nicht vereinbaren.
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